Reisch Maschinenbau setzt auf Mitsubishi WJX Hochvorschubfräser
Hochvorschubfräsen mit maximaler Produktivität: Reisch Maschinenbau erzielt mit dem WJX Fräser hohe Standzeiten und mannlose Fertigung.
Maximale Zerspanungsleistung bei höchster Prozesssicherheit
Über 500 kg Stahlabtrag pro Bauteil, lange Laufzeiten und mannlose Fertigung:
Für ein anspruchsvolles Serienprojekt benötigte Reisch Maschinenbau einen Fräsprozess, der extreme Produktivität mit absoluter Zuverlässigkeit verbindet. Gemeinsam mit METZLER und Mitsubishi Materials wurde eine Lösung realisiert, die neue Maßstäbe bei Standzeit, Zeitspanvolumen und Prozessstabilität setzt.
Die Herausforderung
Gefertigt wurden 24 schwere Achsrahmen (links/rechts) aus S355J2+N. Jedes Rohteil wog rund 620 kg und wurde auf ein Fertigteil von 112 kg reduziert – ein enormer Materialabtrag, der höchste Anforderungen an Werkzeug und Maschinen stellte.
Besonders kritisch:
• Sehr lange Bearbeitungszeiten von bis zu 15 Stunden pro Bauteil
• Lange Auskragungen und vibrationsanfällige Maschinenbedingungen
• Notwendigkeit einer mannlosen, autonomen Fertigung
Hochvorschubfräser WJX von Mitsubishi
Die Wahl fiel auf den Hochvorschubfräser WJX von Mitsubishi, der speziell für hohe Abtragsleistungen bei ruhigem Schnitt entwickelt wurde. Entscheidend war die exakte Abstimmung von Werkzeug, Schneidstoff und CAM Strategie auf die vorhandenen Maschinen:
• Soraluce TA D25 (SK50) – bearbeitet die erste Seite des Bauteils
• Sachmann TRT 314H (SK50) – für die zweite Seite des Bauteils
Eingesetzt wurde der WJX09 066X07AR Messerkopf mit Wendeplatten der Sorte MV1030 und mittlerem Spanbrecher.
Trotz hoher Schnittwerte überzeugte der Fräser durch vibrationsarmen Lauf und stabile Spanbildung.
Der optimierte Fräsprozess lieferte messbare Vorteile
• Sehr hohe Standzeit: ca. 385 Minuten
• 2 komplette Bauteile pro Plattensatz geschruppt
• Hohe Prozesssicherheit für mannlose Bearbeitung
• Deutlich reduzierte Bearbeitungszeiten
• Spürbare Kostenersparnis, trotz höherer Werkzeuganschaffungskosten
Die Wendeplatten werden vorsorglich gewechselt – obwohl noch weitere Einsatzreserven vorhanden wären.
Das sorgt für maximale Planungssicherheit im Serienprozess.
Ausblick
Aufgrund der sehr positiven Ergebnisse ist bereits der nächste Schritt geplant.
Es sollen die größeren Wendeplattes WJX14 zum Einsatz kommen, um die Produktivität und Effizienz weiter zu steigern.
Das Projekt wurde von Zerspanungsspezialist Harald Gstrein von METZLER begleitet, der seine langjährige Erfahrung in die Prozessauslegung einbrachte und Reisch Maschinenbau während der gesamten Umsetzung unterstützte.
Kontaktieren Sie uns für mehr Informationen:
Herr Harald Gstrein
+43 5523 90909
Harald.Gstrein@metzler.at