Die Dornbirner Jugendwerkstätten im ÜberblickDie Dornbirner Jugendwerkstätten sind ein Arbeits- und Bildungsprojekt für langzeitarbeitslose junge Menschen. Jugendlichen werden zeitlich befristete Arbeitsplätze mit individuellen Bildungsmöglichkeiten, sozialarbeiterische und betriebsärztliche Betreuung geboten und bei der Suche nach fixen Arbeitsstellen oder Ausbildungsmöglichkeiten geholfen. Die Jugendwerkstätten sind ein gemeinnütziger Verein und werden wie ein privatwirtschaftlich organisiertes Unternehmen mit sozialen Dienstleistungen geführt. Neben den Einnahmen durch das AMS Vorarlberg, Land Vorarlberg und der Stadt Dornbirn wird der Verein insbesonders durch Eigenerwirtschaftung und projektbezogene Beiträge anderer öffentlicher Stellen finanziert. Insgesamt waren im Jahr 2009 erstmals in der Geschichte der Dornbirner Jugendwerkstätten deutlich über 200 Jugendliche, genau 221 (107 Burschen und 114 Mädchen), beschäftigt. Jugendwerkstätten leisten IntegrationsbeitragZu einem beachtlichen Teil sind junge Menschen mit nicht-deutscher Muttersprache von Arbeitslosigkeit betroffen. Sie trifft Arbeitslosigkeit doppelt schwer, denn aufgrund verschiedener Ursachen ist es vielfach schwierig, den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu schaffen. Oft sind die Jugendwerkstätten die einzige Chance auf den Einstieg in den Arbeitsmarkt. 60% der in den Dornbirner Jugendwerkstätten beschäftigten Jugendlichen hatten eine nicht-deutsche Muttersprache. Wiederum 80% von diesen hatten jedoch die österr. Staatsbürgerschaft. Die Jugendwerkstätten leisten hiermit einen wichtigen Beitrag zur Integration junger Menschen in unsere Gesellschaft. In den Jugendwerkstätten bekommen die jungen Menschen neue Perspektiven und vielfältige positive Impulse. Beispiele sind die vielfältigen individuellen Bildungsmöglichkeiten sowie die Vermittlungs-Unterstützung: Regelmäßige Schulungen zur Sozialkompetenz, Schulden- und Drogenprävention, betriebliche Gesundheitsförderung, Bewegungstraining, Deutsch, EDV, Team und Kommunikation, Erste Hilfe, Hubstapler, Recht und Verkaufstraining. „Die Jugendwerkstätten leisten einen Beitrag zum sozialen Frieden in unserer Gesellschaft" ist auch Obmann Norbert Fussenegger überzeugt. |


