Albrecht Präzisionsspannfutter mit mechanischem Spanngetriebe
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Die überarbeitete Baureihe der Präzisionsspannfutter APC enthält jetzt weitere Varianten zum Fräsen, Bohren, Reiben und Gewindeschneiden. Mit Spannbereichen von 2 bis 20 mm sind die Standardausführungen lieferbar. Bei engen Platzverhältnissen erweitern die Bauformen schlank und kurz sowie schlank und lang für jeweils 3 bis 14 mm Durchmesser das Programm. Als äußerst anwenderfreundlich erweist sich der sekundenschnelle Wechsel auf andere Werkzeugdurchmesser durch den einfachen Austausch der Spannhülsen. Ihre Spezialbeschichtung erhöht die Lebensdauer und der einstellbare Längenanschlag erlaubt eine genaue Längeneinstellung in der Werkzeugaufnahme. Passend für die verschiedenen Bear-beitungszentren und Fräsmaschinen sind die Spannfutter mit Kegelaufnahmen nach DIN 69871, JIS B 6339 (MAS BT), ANSI CAT, DIN 69893 (HSK) sowie ISO 26623-1 (Polygon-schaft) C5 und C6 lieferbar.
Die Werkzeuge werden über ein Schneckenradgetriebe und eine Spannhülse mit sehr flachem Konus gespannt. Dieses patentierte, wartungsfreie Spannsystem bewirkt höchste Spannkräfte und trägt damit entscheidend zum störungsfreien Arbeitsablauf bei. Bei einem Spanndurchmesser von 16 mm verhindert beispielsweise ein Haltemoment von mehr als 300 Nm ein Lösen des Werkzeuges. Die Haltemomente der APC-Futter liegen im gesamten Spannbereich über den Werten der Schrumpf- und Hydrodehnspannfutter.
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Beeindruckend ist auch die ihre Wirtschaftlichkeit. Beim Fräsen von C45 mit einem Vollhartmetallfräser 12 mm Durchmesser liegen die Kosten gegenüber einem Weldon-Flächenspannfutter um bis zu 40 Prozent niedriger.
Die zweiteilige Ausführung der APC-Futter gewährleistet eine hohe Steifigkeit und Vibrati-onsdämpfung und die hohe Wuchtgüte von G 2,5 bis 20 000 1/min schont die Spindellager. Das Ergebnis sind höhere Standzeiten und bessere Oberflächen beim Schlichten und bei schwerer Zerspanung, außerdem werden Mikroausbrüche an der Schneide verringert. Be-merkenswert ist die hohe Rundlauf- und Wiederholgenauigkeit von ≤ 3 μm bei 2,5 x D. Bei gleichen Zerspanungsbedingungen liegt auch die Grenzschnitttiefe, bei der erstmals Ratter-erscheinungen auftreten, deutlich über den Werten der Schrumpf- und Hydrodehnspannfutter.
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